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Wohnhaus Neu-Jerusalem

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Bei der Siedlung Neu-Jerusalem, 1923-25 vom Architekten Erwin Anton Gutkind geplant, handelte es sich um eine Wohnsiedlung für Angehörige der Pilotenakademie des Luftschiffhafens Staaken. Die 21 baugleichen, kubischen Doppelhäuser sind in ihrer Formensprache und differenzierten Staffelung der Baukörper ein typisches Beispiel für die architektonische Avantgarde der frühen 1920er-Jahre. Bei der Sanierung wurde besonderen Wert auf die denkmalgerechte Instandsetzung der Außenhülle gelegt. Zur Gartenseite wurde das Wohnhaus um einen eingeschossigen Anbau erweitert.  Das Erdgeschoss erhält durch den Abbruch von Bestandswänden und den fließenden Übergang in den drei Stufen tiefer gelegenen Anbau eine neue Großzügigkeit. In den Obergeschossen wurden durch den Einbau von innen liegenden, minimierten Badboxen vier gleich große, variabel nutzbare Räume geschaffen.




Projektdaten  
Nutzfläche (NF) 141 m²
Fertigstellung 2018
Bauherr privat
Standort Berlin-Spandau (Staaken)
Außenanlagenplanung Marcel Adam Landschaftsarchitekten