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Zentrales Stabsgebäude der Bundeswehr in GeltowAltbausanierung und Neubau | |||||||||
| Die Anlage der heutigen Henning von Tresckow-Kaserne besteht seit den dreißiger Jahren und hatte im Laufe der Geschichte verschiedene militärische Hausherren. Ursprünglich für die deutsche Luftwaffe errichtet, beherbergte sie nach 1945 zunächst Truppen der Roten Armee, dann den Hauptstab der Landstreitkräfte der DDR-Volksarmee und nach der Wiedervereinigung Deutschlands verschiedene Stäbe der Bundeswehr. Mit der Aufstellung des Einsatzführungskommandos, das alle Auslandseinsätze deutscher Streitkräfte im nationalen und multinationalen Rahmen führt, wurde Mitte 2001 in der Henning von Tresckow-Kaserne das zentrale Element der grundlegenden Erneuerung der Bundeswehr geschaffen. Den gewandelten Anspruch der Bundeswehr architektonisch zum Ausdruck zu bringen, stellt das Hauptthema beim Umbau des Zentralen Stabsgebäudes dar. Durch gezielte bauliche Eingriffe wird angestrebt, dem Altbau einen zeitgemäßen Ausdruck zu verleihen, ohne die vielschichtige historische Nutzung zu verleugnen. Der Erweiterungsbau vermittelt städtebaulich zwischen den Bestandsgebäuden der Kasernenanlage und hebt sich gleichzeitig durch die Gebäudeform und durch die Fassadengestaltung deutlich ab. Die Transparenz der vorgesetzten Profilbauglasfassade steht sinnbildlich für den modernen Auftrag des Einsatzführungskommandos. |
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